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Je mächtiger das Rollenklischee, desto schlechter die Noten

Luxemburger Studie

Matthias Kohlmaier
Süddeutsche Zeitung | 17.06.2015
>> Jungen fallen mit ihren schulischen Leistungen immer weiter gegenüber den Mädchen zurück. Eine Studie von Luxemburger und Schweizer Wissenschaftlern hat das erneut bestätigt.
>> Besonders Desinteresse am Unterrichtsgeschehen führt demnach zu schulischem Misserfolg. Jenes Desinteresse ist bei Jungen deutlich stärker ausgeprägt.
>> Zudem führt gerade bei Jungen ein Festhalten an einem patriarchalischen Rollenbild verstärkt zu Problemen im Schulalltag.
Sechs von zehn Schülern aus der leistungsschwächsten Gruppe sind Jungen. Sie machen weniger Hausaufgaben als Mädchen und nutzen ihre Freizeit seltener zum Lesen. All diese Erkenntnisse aus einer im März 2015 veröffentlichten Studie der OECD zu Geschlechterunterschieden in der Bildung zeigen unter anderem: Mädchen haben gegenüber Jungs in der Schule massiv auf-, sie in vielerlei Hinsicht überholt.
Entsprechend besagt der OECD-Bericht auch: Jungen fallen mit ihren schulischen Leistungen immer weiter ab. Warum das so ist und wie man gegensteuern könnte, haben nun Forscher aus Luxemburg und der Schweiz untersucht. "Entfremdung von der Schule, patriarchalische Meinung zu Geschlechterrollen und der geringere schulische Erfolg von Jungen", lautet der etwas sperrige Titel ihrer im Journal Masculinities and Social Change veröffentlichten Arbeit.
Quelle:
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