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Dialogische Bibeldidaktik. Biblische Ganzschriften des Alten und Neuen Testaments in den Sekundarstufen des Gymnasiums - ein unterrichtspraktischer Entwurf

Dr. Christian Dern
Beiträge zur Kinder- und Jugendtheologie 23
Hg. von Prof. Dr. Petra Freudenberger-Lötz (Institut für Evangelische Theologie an der Universität Kassel)
pdf-Datei zum Download
ISBN print 978-3-86219-464-3 ISBN online 978-3-86219-465-0
kassel university press (www.upress.uni-kassel.de) Kassel 2013, 278 Seiten [Zugl.: Siegen, Univ., Diss. 2012]
Mit der Bibel im Religionsunterricht des 21. Jahrhunderts? Wie kann das funktionieren? Wie kann das auch noch so funktionieren, dass es den Schülerinnen und Schülern Spaß macht, dass sie sich dem Religionsunterricht zu- und nicht abwenden?
Die Dialogische Bibeldidaktik ist ein praktisch erprobter Entwurf, biblische Ganzschriften schülerorientiert so zu lesen, dass die Fragen der Schülerinnen und Schüler im Zentrum des Unterrichts stehen.
Dieses Buch dokumentiert und reflektiert den unterrichtspraktischen Versuch im Evangelischen Religionsunterricht in einer 11. Jahrgangsstufe, in dem die Bücher Genesis und Exodus, das Lukasevangelium und der Römerbrief mit Hilfe der Methoden der Dialogischen Bibeldidaktik gemeinsam gelesen und besprochen wurden.
Inhalt
- Prof. Dr. Thomas Naumann, Geleitwort
Prolog I
Prolog II
Prolog III
1. Einleitung
1.1. Grundfragen und Anliegen der Arbeit
1.2. Aufbau und Struktur der Arbeit
2. Bibeldidaktik – ein Rückblick und eine Sammlung
2.1. Einführung
2.1. Zentrierung auf die Lehre – das Credo und der Katechismus
2.2.1. Das Credo
2.2.2. Der Katechismus
2.3. Thomas von Kempen – Die Bibel und die innere Stimme
2.4. Philipp Melanchthon – Vielstimmigkeit der Bildung
2.5. Johann Amos Comenius – Das Ganze ist im Blick oder: Die Bibel und der fragende Schüler
2.6. August Hermann Francke – Die Bibel und der ganzheitliche Mensch
2.7. Johann Hübner – Die Bibel als eigenständiges Buch neben dem Katechismus
2.8. Gustav Friedrich Dinter – Die Bibel und das sokratische Gespräch
2.9. Martin Stallmann – Die Bibel und das Widerfahrnis evangelischer Unterweisung
2.10. Hans-Bernhard Kaufmann – Die Bibel und der problemorientierte Unterricht
2.11. Ingo Baldermann – Die Bibel als Sprachschule
3. Dialogische Bibeldidaktik – ein bibeldidaktischer Versuch im 21. Jahrhundert
3.1. Ziele der Dialogischen Bibeldidaktik
3.2. Leitlinien der dialogischen Bibeldidaktik
3.2.1. Schülerorientierung vs. Lehrerzentrierung
3.2.2. synchron vs. diachron – Das biblische Buch als synchroner Text gelesen
3.2.3. Bibel vs. Literatur – Das biblische Buch als literarischer Text gelesen
3.3. Darstellung der Durchführung: Arbeit mit dem Bibeltext
3.3.1. Allgemeines
3.3.2. Grundsätzliches zur Durchführung
3.3.3. Anders Lernen
3.3.4. Das Lesen des Bibeltextes
3.3.5. Die hermeneutische Frage
3.3.6. Weitere Aufgabenstellungen zu den Texten
3.3.7. Die Rolle der Lehrperson
3.3.8. Schülerreferate
3.4. Ergebnisse der Durchführung – qualitative Analyseergebnisse
3.4.1. Allgemeines zur qualitativen Analyse der dialogischen Bibeldidaktik
3.4.2. Hermeneutische Fragen einer Schülerin und eines Schülers
3.4.3. Hermeneutische Fragen zum Buch Genesis
3.4.4. Hermeneutische Fragen zum Buch Exodus
3.4.5. Hermeneutische Fragen zum Lukasevangelium
3.4.6. Hermeneutische Fragen zum Römerbrief
3.4.7. Transkriptionen der Evaluationsgespräche
3.5. Ergebnisse der Durchführung – quantitative Analyseergebnisse
3.5.1. Die Evaluationsbögen
3.5.1.1. Allgemeines zu den Evaluationsbögen I-IV
3.5.1.2. Darstellung der Ergebnisse der Evaluationsbögen I-IV
3.5.2. Die semantischen Differenziale
3.5.2.1. Allgemeines zu den semantischen Differenzialen
3.5.2.2. Darstellung der Ergebnisse
3.5.2.2.1. Die gesamte Schülermenge
3.5.2.2.2. Schülermenge nach Sozialisation unterteilt
3.5.2.2.2.1. Schülerinnen und Schüler, die nicht evangelikal sozialisiert sind
3.5.2.2.2.2. Schülerinnen, die evangelikal sozialisiert sind
4. Auswertung der Ergebnisse der dialogischen Bibeldidaktik
4.1. Grundsätzliches zur Auswertung der Ergebnisse
4. 2. Das Lesen biblischer Ganzschriften mit der Methode der dialogischen
Bibeldidaktik ist mit Schülern möglich
4.3. Das Lesen biblischer Ganzschriften nach der Methode der dialogischen Bibeldidaktik muss mit Schülerinnen und Schülern eingeübt werden
4.4. Das Lesen biblischer Ganzschriften im literarischen Zusammenhang mit der Methode der dialogischen Bibeldidaktik setzt einen hermeneutischen Prozess mit biblischen Texten in Gang und erweitert die biblische Sprachfähigkeit der Schülerinnen und Schüler
4.5. Das Lesen biblischer Ganzschriften mit der Methode der dialogischen Bibeldidaktik lässt die Schülerin erleben, dass sie als Gesprächspartnerin mit ihrer eigenen Meinung ernst genommen wird und dass es das Gespräch untereinander fördert
4.6. Die Methode der dialogischen Bibeldidaktik fördert das Interesse einer Auseinandersetzung mit biblischen Schriften
4.7. Die Methode der dialogischen Bibeldidaktik verbessert das kommunikative Verhalten der Schüler
4.8. Das gemeinsame Lesen von biblischen Ganzschriften und das Gespräch über den Text mit der Methode der dialogischen Bibeldidaktik ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, sich selbst zentrale theologische Themen zu erschließen, um diese dann im Dialog mit dem biblischen Text zu diskutieren.
5. Folgerungen aus dem Versuch der Dialogischen Bibeldidaktik
5.1. Die Bibel muss ebenso wie der Schüler im Zentrum des Religionsunterrichts stehen.
5.2. Das Lesen einer biblischen Ganzschrift sollte in allen Klassenstufen und nicht nur in der Sekundarstufe II eingeübt werden.
5.3. Die Religionsdidaktik braucht einen variablen Kanon biblischer Bücher für die Sekundarstufe I und II.
5.4. Die biblischen Ganzschriften erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Fragen im gemeinsamen Dialog und steigen damit in den hermeneutischen Zirkel ein.
5.5. Die Evangelische Religionsdidaktik muss mehr Mut aufbringen, ihr eigenes Profil zu schärfen.
- Ausblick
6. Bibliografie
- Anhang
A. Auswahl von Unterrichtstranskriptionen
B. Fragebogen zur Unterrichtseinheit vom 16.03.2009
C. Fragestellungen zu drei Texten
D. Evaluationsbögen
E. Blankobogen des semantischen Differentials
Quelle:
Comenius-Institut. Evangelische Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft e.V.
Schreiberstr. 12
48149 Münster
info@comenius.de schreiner@comenius.de berge@comenius.de
http://www.comenius.de

Als "Evangelische Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft e.V." dient das Comenius-Institut seit seiner Gründung 1954 der Förderung von theoretischen Erkenntnissen und praktischen Lösungen gegenwärtiger Bildungs- und Erziehungsprobleme in Kirche, Schule und Gesellschaft aus evangelischer Verantwortung. Das Comenius-Institut erstellt Grundlagen-, Forschungs- und Entwicklungs-Studien, initiiert Modellprojekte und übernimmt die wissenschaftliche Begleitung und Beratung in vielfältigen Projekten. Es bietet Serviceleistungen an für Bibliotheken und Mediotheken, betreibt Literaturdatenbanken, Bildungsportale und Bildungsserver der EKD, Internet-gestützte Fernkurse, Lern- und Kommunikationsplattformen und leistet Organisationsmanagement für Bildungseinrichtungen und Verbände.

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